Résumé
Auf der SIAI2025-Konferenz stellten wir die Frage klar: Kann man eine glaubwürdige Investitionsthese über die Souveränität in Europa begründen, ohne die Rendite zu opfern?
Die Wiederholung dieser spannenden Diskussionsrunde zwischen Thomas Renaudin (OVNI Capital) und Thierry Vandewalle (Wind Capital) ist verfügbar!
💡 3 Key Insights, die Sie aus diesem Austausch mitnehmen sollten:
1️⃣ Souveränität ist kein "Öffentlicher Dienst" mit einem vollständigen Konsens zwischen den beiden Investoren: Souveränität ist kein Selbstzweck, sondern ein Beschleuniger ("tailwind"). Bei gleichem Produkt deblockiert sie Märkte (Verteidigung, Raumfahrt) und schützt die Technologie, aber sie ersetzt niemals die Notwendigkeit einer starken technologischen Eintrittsbarriere.
2️⃣ Die große Debatte: US-Eroberung vs. Europäische Verankerung. Zwei Philosophien stehen sich gegenüber, um unsere Nuggets wachsen zu lassen:
- 🚀 Die UFO-Methode: Um ein Riese zu werden, muss man sich so schnell wie möglich mit dem härtesten Markt (den USA) auseinandersetzen, selbst wenn man sich dort eingliedern muss (das Datadog-Modell).
- 🛡️ Die Wind-Methode: Dem Druck der amerikanischen Mitinvestoren widerstehen, um die Technologie und die Firmensitze in Europa zu behalten (das Beispiel des Nickelbergbaus mit Genomines).
3️⃣ Das Paradoxon der VC-Tools: Das ist die klare Feststellung dieser Sitzung: Obwohl sie in Souveränität investieren, verwenden unsere Investoren immer noch überwiegend US-Tools (Granola, Affinity, Notion) für ihre eigene operative Effizienz, da es keine ausgereiften europäischen Alternativen gibt, mit Ausnahme des Sourcing-Tools Evertrace (aus diesem Grund haben wir Bodic mit ARMEN).
Eine offene Diskussion über die Realität von Deeptech und Dual-Use (zivil/militärisch) in Europa.
Gratulation an die Redner für diese Transparenz
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